Grauzonen
Formung und Schichtung
Diese Arbeiten entstanden nach der Serie "Nestkonstrukte" im Zeitraum von 2009 - 2010. Die Sichtbarmachung von Gedankenströmen und Gedankenstrukturen wie bei den Nestkonstrukten wird hier wieder auf partielle Erinnerungen oder Gedankenfragmente zurück gedrängt. Der einzelne Impuls einer Erinnerung ist hier das Thema. Die Farben der Bilder sind reduziert, um die kurze, inhaltliche oder konkrete Gedankenphrase zu unterstreichen. Weiters werden in diesen Arbeiten Eindrücke, philosophische Strukturen, Träume und Erinnerungen so weit komprimiert und verdichtet, dass es zu einem Verlust der realen Ausdrucksweise kommt und eine Art von geistiger Formung und Schichtung einsetzt. Es entsteht so etwas wie ein Code mit einem "Quellgebiet".
R.& E.
Aus den Nestkonstrukten entwickelte sich die darauf folgende Werkserie der Formung und Schichtung. Das Denken bewegt sich weiter, manches legen wir ab. Wie in einem Ordnungssystem schichten wir Denkakt auf Denkakt. Erinnerungen blitzen auf, werden als Bilder visualisiert, schemenhaft und gar nicht mehr so farbig. So als wollten wir mit unseren Erinnerungen gar nichts mehr zu tun haben. Vielleicht weil daran zu starke Emotionen gebunden sind? Interessanterweise geben die Künstler in dieser Serie der Dynamik und der Farbe weit aus weniger Raum. Die Bilder funktionieren eher wie eine Rückschau. Die Auseinandersetzung damit generiert Duplikate, von dem, was wir bereits einmal erlebt haben.
Silvie Aigner aus "Gedankenschleifen und andere Merkwürdigkeiten des Sein".
R.& E.
Aus den Nestkonstrukten entwickelte sich die darauf folgende Werkserie der Formung und Schichtung. Das Denken bewegt sich weiter, manches legen wir ab. Wie in einem Ordnungssystem schichten wir Denkakt auf Denkakt. Erinnerungen blitzen auf, werden als Bilder visualisiert, schemenhaft und gar nicht mehr so farbig. So als wollten wir mit unseren Erinnerungen gar nichts mehr zu tun haben. Vielleicht weil daran zu starke Emotionen gebunden sind? Interessanterweise geben die Künstler in dieser Serie der Dynamik und der Farbe weit aus weniger Raum. Die Bilder funktionieren eher wie eine Rückschau. Die Auseinandersetzung damit generiert Duplikate, von dem, was wir bereits einmal erlebt haben.
Silvie Aigner aus "Gedankenschleifen und andere Merkwürdigkeiten des Sein".















